Sternsinger und Haussegnung am Dreikönigstag

Am Dreikönigstag brachten die Sternsinger auch in unserer Krypta die Segenswünsche und baten im Namen der Hl. Drei Könige um eine Spende für einen guten Zweck. In diesem Jahr wird der Bau von zwei neuen Schlafsälen an der St. Joseph’s Mparo Secondary School in Südwest-Uganda unterstützt. Viele Schülerinnen und Schüler stammen aus armen Familien und wohnen weit entfernt, weshalb eine Unterbringung in der Schule oft notwendig ist. Die neuen Schlafsäle sollen Lern- und Lebensbedingungen der Schülerinnen und Schüler verbessern.

Am Nachmittag zog Diakon Kristian Paulmichl mit Mitgliedern und Freunden der Genossenschaft Maria Heim sowie mit weiteren Angehörigen der Pfarrgemeinde durchs Gemeinschaftszentrum, um den Segen für das ganze Haus zu erbitten. Der Obmann von Maria Heim, Markus Mattivi, und P. Siby George begleiteten die Gruppe von den drei Kapellen ausgehend über den Kassettensaal bis in alle Vereinslokale, Seminar- und Gemeinschaftsräume. Mit geweihter Kreide schrieben sie den Segensspruch 20 C+M+B 26 „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ auf jeden Türstock. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Beisammensein bei einem ein Glas Lagrein und einem Teller Gerstsuppe, bereitgestellt von einem befreundeten Gastwirt und Gönner von Maria Heim. (WK)

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PATROZINIUMSFEST (KIRCHTAG) 2025

Mariä Heim: Traditionelles Patrozinium im Gemeinschaftszentrum begangen

Bozen (pka). Der Kirchtag in Mariä Heim ist ein liebgewordener Brauch, der von den Priestern und den Anrainern des betreffenden Stadtviertels seit vielen Jahrzehnten im Gemeinschaftszentrum Maria Heim am 2. Juli feierlich begangen wird.

So wurde auch am vergangenen Mittwochabend diese langjährige Tradition fortgesetzt und zum Patrozinium in den Innenhof des prächtigen Anwesens Maria Heim geladen, wo der frühere Pfarrer und nunmehrige Seelsorger Walter Außerhofer mit Ortspfarrer Paolo Crescini, Don Giovanni Ronzoni, P. George Siby und Diakon Kristian Paulmichl die heilige Messe feierten und dabei vom Ministranten Dr. Francesco Avanzini, HNO-Arzt am Bozner Krankenhaus, unterstützt wurden.

„Maria war nicht alleine unterwegs, sie wollte aber ihrer Base Elisabeth ihre Freude über ihre Schwangerschaft kundtun“, sagte einleitend Walter Außerhofer. Die im Innenhof des Gemeinschaftszentrums zelebrierte Feldmesse wurde vom Singkreis Maria Heim unter der Leitung von Cristina Decarli musikalisch mitgestaltet, die zahlreichen Besucher fanden auf den bereitgestellten Bänken Platz.

Diakon Kristian Paulmichl erinnerte in seiner Predigt an das Evangelium nach Lukas, und meinte, auf die heutige Zeit übertragen, dass es bis zu den 1950er Jahren „skandalös“ gewesen sei, wenn jemand ein uneheliches Kind auf die Welt brachte „Maria aber steht zu ihrer Entscheidung. Sie war sich nicht im Klaren, wie wohl Elisabeth auf ihren Besuch reagieren würde, aber sie wurde von ihrer Base herzlich mit dem Segenswunsch aufgenommen.“ Paulmichl sagt weiter: „Beide Frauen zeigten hier großen Mut – und sie vertrauten sich gegenseitig. Es ist ihr unerschütterlicher Glaube, der sie vereint.“

Wir sollten uns heute ein Beispiel nehmen und uns mit Maria solidarisch zeigen, Notleidende wie Hilfesuchende unterstützen, ihnen beistehen. „Was ich mir selbst wünsche, ist die Glaubensstärke von Maria und Elisabeth“, mit diesen Worten beendet der Diakon seine Predigt.

Nach den Fürbitten, vorgetragen von Karl Wolf, der Spende der heiligen Kommunion sowie dem Patroziniumssegen schließt der Singkreis Maria Heim mit dem Lied „Segne du Maria“ die kirchliche Feier.

Der Obmann des Gemeinschaftszentrums Maria Heim, Markus Mattivi, lud anschließend alle Festbesucher, unter anderem Gemeinderats-Vizepräsidenten Christoph Buratti, zu einem guten Glasl Wein und Kirchtagskrapfen ein.

(Karl Psenner – DOLOMITEN)

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BUNTES FASCHINGSTREIBEN IN MARIA HEIM

Unter dem Motto „In der kunterbunten Faschingswelt“ hatte am gestrigen Unsinnigen die Jungschargruppe der Bozner Pfarrei Regina Pacis wieder nach Maria Heim eingeladen. Über 150 Kinder sind der Einladung von den Jungscharleiterinnen Franziska und Katharina Mattivi und ihrem Team gefolgt. Neben vielen Prinzessinnen, Piraten, Zauberern, Astronauten, Clowns und Supermännern hatten sich auch viele maskierte Eltern unter die bunte Kinderschar gemischt.  Das lustige Treiben fand den ganzen Nachmittag inner- und außerhalb der historischen Mauern von Maria Heim statt und mit großer Spannung wurde auf den traditionellen „Zuckerle-Regen“ gewartet, welcher traditionsgemäß den Höhepunkt der Veranstaltung bildete. Die Freude und das Glück, einen Tag lang in die Klamotten ihres Lieblinshelden bzw. ihrer Lieblingsfigur schlüpfen zu dürfen war den vielen Kindern ins Gesicht geschrieben und nach einer Stärkung bei Saft und Faschingskrapfen gingen am späten Nachmittag alle zufrieden nach Hause.
(KW)

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Die 7 Tage von Mariahaim – Vereinigte Bühnen Bozen

Premiere
27.09.2024
20 Uhr
Zu den Terminen
Koproduktion mit Transart24 – Festival of contemporary culture
Diese Vorstellungen finden im Gemeinschatftszentrum Maria Heim statt. Neustifter Weg 5, 39100 Bozen

Die Aufführung dauert etwa 3 Stunden und endet voraussichtlich gegen 23:00 Uhr. Verspäteter Einlass ist nicht möglich; der Check-in muss bis 19.45 Uhr abgeschlossen sein. Die Aufführung enthält Darstellungen von Nacktheit und expliziter Gewalt. Die Zuschauer erhalten nach dem Kauf ihrer Karten eine Liste mit Anweisungen, die sie befolgen müssen. Wichtige Infos für den Besuch der Vorstellung.

ein immersives Theater von/mit Nesterval

Bozen 1964: Bauerstochter Anna-Lisa befindet sich gerade mitten in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem Knecht Giovanni, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Zwei ungebetene Gäste erscheinen im Ort und mit ihnen das Wissen um ein grauenvolles Verbrechen. Die Idylle zerfällt nach und nach, das generationenlange Schweigen bricht mit Gewalt und Hass über die Bewohner: innen herein. Und was mit einer Hochzeit enden sollte, beginnt mit einem Leichenschmaus. Die Besucher:innen sind dabei Hochzeitsgäste. Rückblickend erleben sie „Die 7 Tage von Mariahaim“, die alle und alles verändern.

Das immersive Theaterensemble Nesterval versteht sich als queeres Volkstheater. Im Zentrum jeder Inszenierung steht die Lust am Spiel, das Schaffen eines theatralen Erlebnisraums und das Einbezogensein des Publikums in die Performance. „Die 7 Tage von Mariahaim“ ist eine für die Vereinigten Bühnen Bozen und Transart Festival adaptierte Version des Stücks „Das Dorf“, das 2019 für den Nestroy-Preis nominiert wurde. Die Besucher:innen begeben sich auf die Suche nach der Magie des Sehnsuchtsorts Heimat und ergründen große Fragen nach Fremde, Gewalt, Liebe und Schuld. Geschlechterrollen und Rollenbilder werden durchmischt und der Heimatbegriff wird für eine pluralistische Gesellschaft geöffnet.

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Singkreis Maria Heim

Der Singkreis Maria Heim wurde 1977 als gemischter Chor in Bozen gegründet.
 
Als vorrangiges Ziel hat er sich die Aufgabe gestellt, die deutsche Sprache und Kultur in dem großteils italienisch beherrschten Stadtteil Europa-Neustift zu pflegen und zu fördern.
 
Das Anwesen der Augustiner Chorherren von Neustift (mit ehemaliger Wallfahrtskapelle Maria Heim) stand Pate bei der Namensgebung.Als erster Obmann wurde Karl Dibiasi bestellt, der den Chor in den folgenden 25 Jahren durch die Vereinsgeschichte führte. In den Anfangsjahren wurden vom engagierten Chor vor allem kirchliche Feiern und Feste mitgestaltet und musikalisch umrahmt. Bald schon brachte der erste Chorleiter Karl Macek kleinere Konzerte zur Aufführung und so etablierte sich der Singkreis zu einem festen Bestandteil im Stadtviertel und erfreute sich eines regen Zulaufs.
 
Heute versteht sich der Singkreis als Anlaufstelle für singfreudige Menschen, die sich dem weltlichen sowie dem geistlichen Liedgut zugeneigt fühlen und dabei das gesellige Beisammensein nicht verachten, denn neben der musikalischen Tätigkeit ist das gemütliche Beisammensein nach der Probe ein fester Bestandteil der Chortätigkeit. Zurzeit zählt der Chor 27 singbegeisterte Mitglieder unter der Leitung von Paolo Debertol. Die Obfrau ist seit 2008 Martha Portner.
 
Kontaktadresse:
 
Singkreis Maria Heim, Neustifterweg, 5, 39100 Bozen