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Veranstaltungen

20 - C + M + B - 19

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Auch heuer hat der Obmann der Genossenschaft Gemeinschaft Maria Heim" Armand Mattivi wieder am Dreikönigstag, dem 6. Jänner 2019, nach Maria Heim zur Haussegnung eingeladen. Betend zogen mehr als 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der deutschen Pfarrgemeinde Regina Pacis und von Maria Heim durch das Haus während Diakon Kristian Paulmichl die Segnung vornahm. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es für alle zur Stärkung eine warme Gerstsuppe und ein gutes Glas Wein.

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Bilder und Text: Karl Wolf

Eine Warme Mahlzeit in Maria Heim - Silvester 2018

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Die Männer und Frauen, die schon lange vor 12 Uhr am Tor des Gemeinschaftszentrums Maria Heim in Bozen warten, können von einem üppigen Weihnachtsessen im Kreise der Familie und von Geschenken unterm Baum nur träumen. Es sind Menschen, die sich niemals ein Essen im Restaurant leisten könnten – oder aus verschiedenen Gründen schon gar nicht in ein Restaurant hineingelassen würden.

Aber über ein leckeres Essen ein paarmal in der Weihnachtszeit können auch sie sich freuen und so wurden auch diesmal die Obdachlosen von Bozen – 70 Personen sind diesmal gekommen -  am Silvestertag ins Gemeinschaftszentrum Maria Heim eingeladen. Diakon Kristian Paulmichl kocht nicht das erste Mal für die Obdachlosen von Bozen. Seit fast 15 Jahren ist er Initiator und gleichzeitig Koch bei diesem, von der Pfarrgemeinde Regina Pacis in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Maria Heim und dem Team Vinzibus organisierten Essen für die Obdachlosen.

Es riecht verlockend nach Goulaschsuppe – und ja, es gibt Goulaschsuppe mit Knödel. Dazu werden auch Brot, Mineralwasser, ein Glas Wein und anschließend Kaffee, Weihnachtsgebäck und Obst, von den ehrenamtlichen Helferinnen um Pfarrgemeinderatspräsidentin Anni Giuliani serviert. Zu den Gästen haben sich auch Pfarrer Stefan Stoll, der Obmann des Gemeinschaftszentrums Armand Mattivi und die Führungsriege vom Team Vinzibus, Paul Tschigg, Christine Fulterer Nitz und Christian Anderlan gesellt um ihnen zuzuhören und mit ihnen ein paar Worte auszutauschen, ganz nach dem Motto von Papst Franziskus als er Gast in einer Obdachlosenmensa in Rom war: „Helfer sollen nicht auf Bedürftige herabblicken, sondern sie sollen mit ihnen eine Gemeinschaft sein.“

(WK)

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Text und Foto: Karl Wolf

DOLOMITEN 3. Jänner 2019

Dolomiten_-_Obdachlose.pdf

Enea Capisani - 25 Jahre Organist in Regina Pacis

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Mit 35 Jahren kann Enea Capisani schon auf ein 25-jähriges Wirken als Organist in der deutschen Pfarrei Regina Pacis in Bozen zurückblicken. Am Christkönigsonntag bedankte sich die Pfarrgemeinde beim Gottesdienst für sein verdienstvolles Wirken. Diakon Kristian Paulmichl überreichte ihm in Anerkennung für 25-jährige Treue im Dienste der Kirchenmusik, die Ehrenurkunde des Verbandes der Kirchenchöre Südtirols. Pfarrer Stefan Stoll, Altpfarrer Walter Ausserhofer und Pfarrgemeinderatspräsidentin Anni Giuliani gratulierten dem jungen Jubilar mit einem kleinen Präsent.

 

Die Pfarrbriefredaktion hat mit Enea Capisani nachfolgendes Gespräch geführt:

PB: Enea, Du warst erst 10 Jahre jung, als Du zum ersten Mal in der Kirche musiziert hast, wie kam es dazu?

Enea: Ich wurde gefragt zu Weihnachten das Lied „Stille Nacht“ und eine Woche später beim Jahresabschlussgottesdienst auf meinem Keyboard das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ zu begleiten.

PB: Wie ist dann später Deine Begeisterung für die Kirchenmusik, zum Orgelspielen gewachsen?

Enea: Die Lieder im Gotteslob die bei den Hl. Messen gesungen wurden haben mir immer schon gut gefallen und dann hat mich unser Pfarrer Herr Walter angespornt die Lieder auf meinem Keyboard und später auf der Orgel, die für unsere Kirche angeschafft wurde, zu begleiten. Er hat mich dabei immer unterstützt.

PB: Begleitest Du die Messfeiern musikalisch nur in der Regina Pacis Kirche oder auch in anderen Pfarreien des Landes?

Enea: Ich spiele mehrmals im Monat auch in Gratsch, in Meran, in Brixen und in anderen Kirchen in Bozen.

PB: Danke für das Gespräch, nochmal herzliche Gratulation für Deinen langjährigen Einsatz zur Verschönerung der Gottesdienste und weiterhin viel Freude mit der Musik.

(WK)

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WALTER AUSSERHOFER - 55 Jahre Priester und 45 Jahre in der Pfarrei Regina Pacis

Foto: Karl Wolf

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Singkreis Maria Heim

Der Singkreis Maria Heim wurde 1977 als gemischter Chor in Bozen gegründet.

Als vorrangiges Ziel hat er sich die Aufgabe gestellt, die deutsche Sprache und Kultur in dem großteils italienisch beherrschten Stadtteil Europa-Neustift zu pflegen und zu fördern.

Das Anwesen der Augustiner Chorherren von Neustift (mit ehemaliger Wallfahrtskapelle Maria Heim) stand Pate bei der Namensgebung.Als erster Obmann wurde Karl Dibiasi bestellt, der den Chor in den folgenden 25 Jahren durch die Vereinsgeschichte führte. In den Anfangsjahren wurden vom engagierten Chor vor allem kirchliche Feiern und Feste mitgestaltet und musikalisch umrahmt. Bald schon brachte der erste Chorleiter Karl Macek kleinere Konzerte zur Aufführung und so etablierte sich der Singkreis zu einem festen Bestandteil im Stadtviertel und erfreute sich eines regen Zulaufs.

Heute versteht sich der Singkreis als Anlaufstelle für singfreudige Menschen, die sich dem weltlichen sowie dem geistlichen Liedgut zugeneigt fühlen und dabei das gesellige Beisammensein nicht verachten, denn neben der musikalischen Tätigkeit ist das gemütliche Beisammensein nach der Probe ein fester Bestandteil der Chortätigkeit. Zurzeit zählt der Chor 27 singbegeisterte Mitglieder unter der Leitung von Paolo Debertol. Die Obfrau ist seit 2008 Martha Portner.

Kontaktadresse:

Singkreis Maria Heim, Neustifterweg, 5, 39100 Bozen

 

 

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Wir danken unseren Sponsoren


Gemeinschaft Maria Heim Neustift | I-39100 Bozen | Neustifterweg 5 | info@mariaheim.org | MwSt. Nr. 00958690216